Unternehmen / Schweiz

Freenet-CEO: «6,3 Mrd. Fr. sind ein stolzer Preis»

Der grösste Sunrise-Aktionär ist mit dem aktuellen Sunrise-UPC-Deal nicht einverstanden. Zu gross sind ihm die Risiken für bestehende Aktionäre.

Die geplante Übernahme der UPC-Schweiz durch Sunrise ist noch lange nicht im Trockenen. An der Generalversammlung vom vergangenen Mittwoch verpasste Grossaktionärin Freenet Sunrise einen Denkzettel. Freenet lehnte die Schaffung von genehmigtem Kapital ab. Damit fällt die Möglichkeit weg, ohne Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung je nach Aktienkurs knapp 300 Mio. Fr. an frischem Kapital aufzunehmen.

Das deutsche Telecomunternehmen Freenet ist mit einem Anteil von rund 25% der grösste Einzelaktionär von Sunrise. Christoph Vilanek, CEO von Freenet, erläutert gegenüber «Finanz und Wirtschaft», weshalb man sich gegen die Schaffung von genehmigtem Kapital bei Sunrise gestellt hat, und was er von der geplanten UPC-Übernahme hält: «Erstens erachten wir eine mögliche Kapitalerhöhung auf dem aktuellen Kursniveau nicht als interessant, zweitens muss an der ausserordentlichen Generalversammlung sowieso über eine viel grössere Kapitalerhöhung abgestimmt werden, und drittens wollten wir eine Verwässerung im Vorfeld verhindern.»

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