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Freie Bahn oder Sackgasse für Frankreichs Präsidenten

Jetzt entscheidet sich, ob Macron in der zweiten Amtszeit seine Reformpläne umsetzen kann – oder ob er blockiert wird, und zwar von links.

Frankreich hat die Wahl – schon wieder. Am Sonntag werden die Franzosen zum dritten Mal innerhalb von ebenso vielen Monaten an die Urne gebeten. Dann wird sich herausstellen, ob die knapp 19 Mio. Franzosen, die Emmanuel Macron im April eine zweite Amtszeit als Präsident gewährt haben, wirklich für ihn gestimmt haben oder vor allem gegen seine rechtspopulistische Herausforderin Marine Le Pen.

Es geht um die Neubesetzung der 577 Sitze im Unterhaus, besser bekannt als Assemblée Nationale. In normalen Wahljahren ist das eine wenig spektakuläre Angelegenheit. Sie steht stets im Schatten der weitaus glamouröseren Präsidentschaftswahl. Doch dieses Jahr setzt der Drittplatzierte im Kampf um das höchste Amt im Land alles daran, dass er zumindest das zweithöchste Amt erlangt.

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