Märkte / Aktien

SMI beschliesst die Woche im Plus

Robuste Arbeitsmarktdaten aus den USA stützten die Finanzmärkte. Zykliker waren gesucht.

(AWP/BB) Der Schweizer Aktienmarkt hat die Woche mit einem satten Plus. Der Leitindex schliesst bei 10’463,88 Punkten. Der SPI (SXGE 12341.04 -2.85%) bei 12’650, 43 Punkten und der SMIM (SMIM 2617.712 -3.02%) bei 2731,603 Punkten. Bereits am Vormittag handelten die Kurse im grünen Bereich. Nach besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten aus den USA zog der SMI (SMI 10205.46 -2.92%) weiter an.

Zusätzlich gestützt wurden die Kurse einmal mehr durch die Hoffnung  auf ein baldiges Ende des Handelsstreits zwischen den USA und China. Das chinesische Handelsministerium hatte erklärt, dass sich die Gespräche mit den USA über Zoll- und Handelsfragen trotz der jüngsten Spannungen wegen der Lage in Hongkong und bei ethnischen Minderheiten auf Kurs befänden.

Angeführt wurde das Tableau im SMI heute von Swiss Re (SREN 94.96 -3.89%). Der Rückversicherer verkaufte seine britische Tochter an die Phoenix Group.

Gesucht waren ebenfalls konjunktursensitive Werte wie Richemont (CFR 66.02 -4.07%), Adecco  und Geberit (GEBN 494.9 -3.11%). Auch Finanzwerte wie UBS (UBSG 11.07 -5.3%), Credit Suisse (CSGN 11.39 -5.98%) und Swiss Life (SLHN 445 -4.12%) avancierten.

Ins Hintertreffen gerieten dagegen defensive Valoren wie Alcon (ALC 60.6 -2.26%) und Givaudan (GIVN 3125 -2.92%). Die devensiven Schwergewichte Nestlé (NESN 101.76 -2.81%) und Novartis (NOVN 85.05 -1.61%) handelten dagegen im Plus und stützten den Gesamtmarkt.

Im breiten Markt fielen Medacta (MOVE 80 -0.87%) auf, allerdings nicht im positiven Sinn. Der Tessiner Gelenkimplantatehersteller hat eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Zusätzlich senkt die Credit Suisse das Kursziel des erst seit April an der SIX kotierten Unternehmens.

Basilea (BSLN 44.38 -3.1%) fielen ebenfalls mit einem Plus auf. Das Biopharmaunternehmen hatte vom US-Riesen Pfizer eine weitere Meilensteinzahlung erhalten.

Euro notiert tiefer

Der Euro wurde am Freitag durch robuste Konjunkturdaten aus den USA spürbar belastet. Die Gemeinschaftswährung notierte zum Zeitpunkt des Handelsschlusses in Westeuropa bei 1,1049$. Der USD zeigte sich zum Schweizer Franken mit 0,9916 Fr. stärker. Der Euro handelte zum Franken etwas tiefer, bei 1,0954 Fr.

Warten auf Opec

Nach der Entscheidung des Ölkartells Opec legten die Ölrpreise signifikant zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent (Brent 51.62 -2.71%) kostete am Abend  64,31$.  Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI (WTI 46.66 -3.38%)) stieg auf 59,12 $.

Die Feinunze Gold (Gold 1645.14 0.25%) kostete mit 1460,51 $ wieder etwas weniger als am Nachmittag.