Unternehmen / Finanz

Frischzellen für Newhome.ch

Drei Kantonalbanken investieren in das Fintech Emonitor und wollen so ihr Immobilienportal Newhome.ch stärken.

Die Kantonalbanken von St. Gallen (SGKB), Graubünden (GKB) und Luzern (LUKB) beteiligen sich am Fintech-Unternehmen Emonitor. Ziel ist eine schrittweise Erweiterung des Immobilienportals Newhome.ch, wie es in einer Mitteilung heisst. Emonitor beschäftigt 25 Mitarbeitende, ist auf digitalisierte Dienstleistungen rund um die Vermietung spezialisiert und arbeitet schon länger für Newhome.

Enrico Lardelli, Mitglied der Geschäftsleitung der GKB, sagte gegenüber der FuW: «Unsere Beteiligung an Emonitor unterstützt die Weiterentwicklung des Newhome-Konstrukts. Heute ist es eine Vermittlungsplattform, zukünftig werden verschiedene weitere Dienstleistungen integriert, beispielsweise die direkte Vergabe von Hypotheken.»

Wenig Zug in der Zusammenarbeit

Zusammengenommen sind die Kantonalbanken marktführend im schweizerischen Hypothekarmarktgeschäft. Gemäss Berechnungen von MoneyPark lagen sie 2020 mit einem Kreditvolumen von 401 Mrd. Fr. an erster Stelle. In den letzten fünf  Jahren konnten sie ihren Marktanteil leicht erhöhen. Doch die KB schafften es nicht, diese Machtposition gemeinsam zu nutzen. Hinter den marktführenden Portalen Immoscout und Homegate (letztere gehört wie die FuW zur TX Group) ist Newhome deutlich im Hintertreffen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?