Nach den ersten sechs Monaten von 2022 sind die Herausforderungen für die Wirtschaft eher mehr als weniger geworden. Die Frankenstärke hat sich verschärft, durch den Krieg in der Ukraine hat sich die herrschende Materialknappheit auf noch mehr Güter ausgeweitet und auch Corona ist noch lang nicht von der Bildfläche verschwunden. «Finanz und Wirtschaft» stellt fünf Unternehmen vor, die angesichts dieser Gemengelage besonders gefordert sind.


Stadler Rail


Die Ausgangslage Der Start war fulminant, dann häuften sich die Probleme. Als Stadler Rail 2019 an die Börse ging, geschah das mit Vorschusslorbeeren, einem immensen Interesse von Kleinanlegern und einem Kurssprung am ersten Handelstag. Von dieser Euphorie ist wenig übrig geblieben. Schon bald reihte sich ein Problem ans nächste: eine Busse eines englischen Bahnbetreibers, die Coronapandemie, die die Abnahme der Züge erschwerte, der Nachfolger von Peter Spuhler, der seiner Aufgabe als CEO nicht gerecht wurde, eine Hackerattacke, Probleme bei den Lieferketten, die Ukrainekrise, die Stadler wegen des Werks im mit Russland verbündeten Belarus in Bedrängnis brachte, die Inflation, und nun noch der starke Franken, der den Zugbauer besonders hart trifft.

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