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Fünf wichtige Geldfragen für den Jahresstart

Mit Blick auf das eigene Vermögen gibt es wichtige Fragen, die man sich bei jedem Jahreswechsel stellen sollte.

Ivo Ruch

Den falschen Zeitpunkt für einen Blick auf die Finanzen gibt es nicht. Manchmal lohnt es sich, kurzfristige Opportunitäten zu ergreifen, etwa nach heftigen Markteinbrüchen. Der Jahresbeginn ist jedoch in vielfacher Hinsicht ideal, um sich etwas intensiver mit der eigenen Geldanlage zu beschäftigen: Banken und Vermögensverwalter verschicken ihre Depotauszüge, die Steuererklärung flattert demnächst ins Haus, und Aktienanalysten aktualisieren ihre Favoriten und Prognosen.

Die Häufigkeit eines Portfolio-Checks hängt in erster Linie vom Anlagehorizont ab. Aber gerade nach aussergewöhnlichen Börsenmonaten, wie das abgelaufene Jahr sie brachte, steigt der Handlungsbedarf. Soll ich die stark gewachsene Logitech-Position reduzieren, oder ist die Zeit reif für einen dosierten Einstieg bei Dufry? Solchen taktischen Anpassungen stehen strategische, also langfristige, gegenüber. Dazwischen liegt eine gesunde Balance. Folgende Fragen zum eigenen Vermögen sollte man sich Anfang Jahr stellen:

1. Stimmt mein Risikoprofil noch?

Um diese Frage zu beantworten, braucht es Gewissheit über den investierbaren Teil des Vermögens. Der Anteil kann sich verändern, wenn sich die Lebensumstände verändern: Heirat, Scheidung, Nachwuchs oder Jobwechsel sind wichtige Themen in Bezug auf die Risikofähigkeit. Sie definiert die finanziellen Risiken, die möglich sind, ohne in finanzielle Schieflage zu geraten. Wer plötzlich weniger Geld zur Verfügung hat, sollte das Risiko reduzieren und umgekehrt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?