Unternehmen / Finanz

Für die Banken wird die Luft immer dünner

In rauer Zeit sind nur wenige Schweizer Finanzaktien ein Kauf.

Für die Schweizer Bankbranche könnte 2020 zum Jahr werden, in dem es bergabgeht. Das meinen die Experten der Beratungsgesellschaft EY, die diese Woche ihre Bankenbarometer vorgestellt haben. Die Umfrage unter hundert Führungskräften von hundert Banken fördert zutage: Ein Drittel – so viel wie nie zuvor – ist unzufrieden mit der Entwicklung und rechnet derzeit mit einem Rückgang des Geschäfts von 10 bis 25%. Und die Zukunft sieht noch trüber aus.

Während 2019 gemäss EY die meisten Banken stabil bis besser abschliessen werden als im Vorjahr, dürften 2020 nur noch wenige ihr Geschäft substanziell steigern können. Das liegt zum einen an den anhaltend rekordtiefen Zinsen. Bisher versuchten die Banken, den dünner werdenden Zinsertrag mit einer forcierten Hypothekarvergabe zu kontern. Dieser Trend ist mittlerweile gebrochen, eine Sättigung der Nachfrage scheint eingetreten zu sein. Zugleich laufen alte Kredite mit höheren Zinsen nach und nach aus und können nur zu tieferen Konditionen refinanziert werden. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.