Unternehmen / Gesundheit

Für diese Biotechs wird die Zeit knapp

Idorsia und Molecular Partners haben Millionen beschafft. Polyphor, ObsEva und Santhera wollen Studiendaten oder Zulassungsentscheide abwarten.

Das Umfeld für Biotechaktien ist gut. Die ganze Branche profitiert von erhöhter Bereitschaft zu Engagements in dieser Gesundheitskrise.Laut dem CEO des Verbands Swiss Biotech, Michael Altorfer, wurden auch in der Schweiz viele Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen. Sie basieren aber noch auf positiven Studiendaten, die vor der Pandemie erhoben wurden. 

Zahlreiche klinische Studien wurden seither coronabedingt verzögert. «Die fehlenden Resultate können problematisch sein, denn bis Ende Jahr werden bis zu 100 Biotechunternehmen hierzulande zusätzliches Kapital benötigen», schätzt Altorfer. 

Biotechs refinanzieren sich typischerweise alle eineinhalb Jahre, meistens wenn neue, positive Studiendaten vorliegen. Im Idealfall steigt die Bewertung des Unternehmens, das frische Mittel mit der Ausgabe von Aktien beschaffen kann. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?