Unternehmen / Ausland

Für H&M und Inditex bleibt es schwierig

Die Modehändler sind mehrfach gefordert. Die Probleme in China sind nur ein Teil davon.

Noch sind die Türen zu den Kleiderläden vielerorts pandemiebedingt geschlossen. Modeanbieter müssen deshalb mit einem ausgebauten Onlineangebot auf Kundenfang gehen. Doch die Konkurrenz ist gross, denn im Internet treffen sie auf Wettbewerber, die sich nicht mit Filialnetzen herumzuschlagen haben. Erschwerend kommt dazu, dass im wichtigen Markt China politisch motivierte Einschränkungen den Handel beeinträchtigen.

Besonders im Fokus steht H&M. Das Modehaus aus Schweden wies für das erste Quartal (November bis Februar) einen Umsatzrückgang um ein Viertel und einen Verlust aus. Besser lief es dann im März mit einem Umsatzplus von 55% in Lokalwährungen, allerdings gemessen an den Lockdown-geprägten Vergleichszahlen des Vorjahres. Bis zu 80% der rund 5000 H&M-Läden weltweit waren auf dem Höhepunkt des Lockdown geschlossen, aktuell sollen es um 1500 sein. Im Vergleich zu 2019 betrug der Umsatzrückgang im März 12%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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