Unternehmen / Finanz

Für Schweizer Banken ist Europa eine Challenge

Schwierigkeiten vor der Haustür. UBS, Credit Suisse und Julius Bär haben Mühe, im westeuropäischen Wealth Management auf einen grünen Zweig zu kommen.

«Es ist teuer, in Europa Geschäfte zu machen», sagt ein Banker, der anonym bleiben möchte. Zurückzuführen sei dies auf die Kundenstruktur mit einer hohen Zahl vergleichsweise kleiner Vermögen und auf die von Land zu Land unterschiedlichen und sich dauernd ändernden regulatorischen Bedingungen. In Deutschland, wo die meisten Vermögen liegen, gilt die Preiskonkurrenz zudem als besonders hart.

Credit Suisse hat bereits 2013 ihr ganzes Privatkundengeschäft in Deutschland veräussert. Sie verfügt somit in der Vermögensverwaltung über keine physische Präsenz im grössten europäischen Markt. Dies im Gegensatz zu UBS, die zwar Westeuropa zentral über die Europabank in Frankfurt führt, ihrer Kundschaft aber unverändert lokale Kontoführung anbietet. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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