Unternehmen / Finanz

Für Swiss Life ist Vorsorgereform nützlich

Der Versicherer würde mit der bundesrätlichen PK-Reform an grösseren Geldströmen verdienen und das Rentenzahlungsrisiko vermindern.

Der Bundesrat wird heftig kritisiert. Seine Reform der obligatorischen beruflichen Vorsorge bürde mit Rentenzuschlägen im Giesskannenprinzip allen massive Kosten auf, monierte etwa der Versicherungsverband SVV vergangene Woche.

Andere Reformelemente – besonders die Senkung des Rentenumwandlungs­satzes und eine Ausweitung des Vorsorgesparens – werden indes als wichtige Elemente gelobt. Von solchen Anpassungen werden die Versicherer mit Geschäftsfeld berufliche Vorsorge profitieren.

Grösste aller Pensionskassen

Besonders betrifft dies Swiss Life, die im Auftrag von 47 000 KMU die grösste Pensionskasse des Landes betreibt. Auch einige weitere Versicherer und unabhängige Sammeleinrichtungen wie Asga oder Nest sind gross im Geschäft mit der finanziellen Altersvorsorge. Diese Gemeinschaftskassen sind Vorsorgepartner für wesentlich mehr Erwerbstätige als die grössten firmeneigenen Pensionskassen, etwa die von Migros, Credit Suisse oder Novartis. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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