Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Vorsorge
Unternehmen / Finanz

Für Vorsorge-Reform zu Opfern bereit

Die Pensionskassen kürzen künftige Jahresrenten durch ein Senken des Umwandlungssatzes. Etwa die Hälfte der Schweizer würde lieber mehr einzahlen und später in Rente gehen.

Die Bereitschaft der Erwerbstätigen für Reformen der beruflichen Vorsorge sei gross. Dies sagt Werner E. Rutsch von Axa Investment Managers: «Um ein Sinken der Pensionskassenrenten zu vermeiden, würden gemäss unserer Befragung viele mehr Geld sparen wollen und beinahe die Hälfte würde auch ein Aufschieben des Rentenalters in Kauf nehmen.»

Einen grösseren Teil des Lohns in die Pensionskassen einzuzahlen, befürworten 49% der Antwortenden. Einem längeren Arbeiten würden 15% sicher und weitere 30% eher zustimmen. Sieben von zehn fänden es vorteilhaft, wenn für über fünfundsechzigjährige Personen die freiwillige Teilzeitarbeit gefördert würde. Nur 23% zeigten sich indes bereit zu geringeren Rentenzahlungen.

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Leser-Kommentare

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Mark Flückiger 07.12.2020 - 19:00
Die Vorschläge von Herrn Hengartner tönen gut, basieren aber zum Teil auf unbelegten oder gar falschen Annahmen. Wieso zahlen nicht alle Arbeitenden in die 3. Säule ein? Weil das Geld dazu schlicht fehlt. Ein Alleinstehender, der weniger als 5000.-/Monat verdient, braucht das Geld für den Lebensunterhalt, bei Familien liegt der Grenzwert eher bei 8000.-. Teilzeitarbeitende können in der Regel keinen… Weiterlesen »