Märkte / Immobilien

Fundamenta verdient markant mehr

Das Zuger Immobilienunternehmen profitiert im ersten Halbjahr vor allem von einer hohen Neubewertung der Liegenschaften.

(AWP) Die Immobiliengesellschaft Fundamenta (FREN 19.95 0%) Real Estate hat im ersten Halbjahr 2021 deutlich mehr verdient. Zum einen stiegen die Mieterträge kräftig an. Vor allem aber wurde der Gewinn von einer hohen Neubewertung der Liegenschaften getrieben.

Die Mieterträge legten um 11% auf 17,9 Mio. Fr. zu. Grund für die Zunahme war die Fertigstellung von fünf Entwicklungs- und Repositionierungsprojekten sowie die Akquisition von fünf weiteren Liegenschaften, wie die Zuger Gesellschaft am Freitag mitteilte.

Der Ebit und der Reingewinn ohne Neubewertungen stiegen in der Folge bereits um 12% respektive 6,2% auf 12,0 Mio. Fr. beziehungsweise 8,0 Mio. Fr. Hier habe auch eine unterproportionale Erhöhung des Betriebsaufwandes beigetragen.

Der Erfolg aus Neubewertung (vor latenten Steuern) lag Ende Juni bei 5,3 Mio. Fr. nach 2,5 Mio. Fr. im Vorjahr. Inklusive dieser Schätzungen stiegen der Ebit und der Reingewinn um 31% beziehungsweise um 37% auf 17,2 Mio. Fr. respektive 12,0 Mio. Fr. an.

Rekordtiefe Leerstandsquote

Die Leerstandsquote sank auf «rekordtiefe» 2,7% von 3,5% im Vorjahr, wie es weiter hiess. Zudem überschritt das Immobilienportfolio erstmals die Milliardengrenze mit einem Bilanzwert von 1’063,6 Mio. Fr. nach 991,9 Mio. Fr. Ende Juni. Per Mitte 2021 umfasst das Immobilienportfolio insgesamt 66 Bestandsliegenschaften und zwei Entwicklungsprojekte.

Die Entwicklungs- und sogenannten Repositionierungsprojekte der Fundamenta Real Estate seien «ausnahmslos auf Kurs». So werde etwa ein Neubauprojekt in St. Gallen im dritten Quartal fertiggestellt, und zwei Bestandsobjekte in Zürich und Bern sollen noch in diesem Jahr «repositioniert» werden.

Mit Blick in die Zukunft hiess es derweil, die Folgen der Covid-19-Pandemie seien für die Gesamtwirtschaft sowie den Immobilienmarkt weiterhin «nicht abschliessend beurteilbar». Fundamenta sei aber «zuversichtlich, dass die Kontinuität auf operativer Ebene anhält».

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