Märkte / Aktien

Fundamentale Faktoren bleiben positiv

Strategen sehen technische Gründe für die Korrektur an den Börsen und empfehlen, Ruhe zu bewahren.

Ausgerechnet am Montagabend, als an der Börse New York die Kurse einbrachen, hatte die UBS in einem Londoner Luxushotel ihre reichen Kunden zu einem Anlass eingeladen. Paul Donovan, Chefökonom der Schweizer Grossbank, war an vorderster Front dabei, als es darum ging, die Kunden zu beruhigen. «Ruhe bewahren ist oberstes Gebot. Wir sehen keine Anzeichen, dass fundamentale Gründe hinter dem Rutsch stehen», so Donovan.

In den USA verlor der Leitindex Dow Jones am Montag über 1000 Zähler oder 4,6% und rutschte wieder unter 25 000. Der breiter gefasste S&P 500 erlitt den prozentual grössten Tagesverlust seit August 2011. Über Nacht weitete sich das Börsenbeben aus: Der japanische Nikkei hat seit Wochenbeginn über 7% nachgegeben, der europäische Stoxx 600 hat in den vergangenen Tagen rund 6% eingebüsst. Am Dienstag erholten sich die US-Indizes wieder etwas.

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