Märkte / Makro

Fünf Jahre Krisen-Management und kein Ende in Sicht

Anfang Mai 2010 einigten sich Griechenland, die Eurostaaten und der Internationale Währungsfonds das erste Mal auf einen milliardenschweren dreijährigen Hilfskredit.

Vor fünf Jahren, am 23. April 2010, trat der damalige griechische Premierminister Giorgios Papandreou vor die Fernsehkameras und informierte die Bevölkerung, dass seine Regierung einen Hilfskredit bei der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) beantragen werde. Zwei Wochen später, am 10. Mai, wurden 750 Mrd. € bewilligt, inklusive Garantien für den Rettungsschirm EFSF. Das Paket sollte Griechenland in drei Jahren wirtschaftlich wieder fit machen und verhindern, dass der Euro resp. der europäische Einigungsgedanke, den der Euro vertritt, Schaden erleiden.

Beide Ziele wurden verfehlt. Hellas steht in diesen Tagen erneut vor dem Bankrott. Die Eurozone ist politisch tief gespalten und das Ansehen ihrer wichtigsten Institutionen wie der Europäischen Zentralbank (EZB) beschädigt. Wie es dazu kam, versucht «Finanz und  Wirtschaft» in einer Serie zu ergründen. Eine Antwort ist sicher in der griechischen Schuldentragödie selbst zu finden.

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