Märkte / Aktien

FuW-Risk-Portefeuille muss aufholen

Das von «Finanz und Wirtschaft» zusammengestellte Risk-Portefeuille leidet unter der Staatsschuldenkrise. Huber+Suhner werden durch Rieter ersetzt.

 

Das Risk-Portefeuille von «Finanz und Wirtschaft», bestehend aus den Aktien von Acino, Arbonia-Forster, Bobst, Bucher Industries, Clariant, Huber+Suhner, Oridion, Schmolz+Bickenbach und UBS, hat in der ausnahmsweise etwas kürzeren Berichtsperiode (seit 2. Februar) nicht mit den Referenzindizes mithalten können.

Der SPI hat durch einen guten Verlauf von Titeln wie Swiss Re, Zurich oder Syngenta profitieren können, im Swiss Small and Mid Cap Index machten Aktien wie Swiss Life und Swiss Prime Site Dampf.

Auf Arbonia warten lohnt sich

Von den Valoren im Risk-Portefeuille haben sich vor allem die hoch gewichteten Arbonia-Forster klar schlechter als die ­Indizes entwickelt; sie notieren rund 10% unter dem Wert von Anfang Februar. Grund war der ernüchternde Jahres­abschluss 2011 mit einer Verengung der operativen Marge von 4,7 auf 3%. Die Gesundung ist mit einer Vielzahl von Massnahmen eingeleitet, braucht aber Zeit. ­Belastend wirkt vor allem der harte Franken. Abhilfe bringen geplante Verlagerungen, doch sie sind nicht über Nacht zu ­bewerkstelligen. AFG wird wohl erst 2013 eine spürbare Gewinnerholung erzielen. Da die Verbesserung absehbar ist, wird an der Position festgehalten.

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