Unternehmen / Gesundheit

Galderma-CEO: «Ein Börsengang ist ganz klar eine Option»

Flemming Ornskov, CEO des Hautspezialisten, will das hohe Wachstum fortsetzen und profitabler werden.

Miriam Kappeler und Ivo Ruch

Das Dermatologieunternehmen ist seit der Trennung von Nestlé stark gewachsen und könnte demnächst an die Schweizer Börse zurückkommen. Galderma-Chef Flemming Ornskov bezieht im Interview Stellung.

Herr Ornskov, planen Sie ein IPO?
Wir haben einige Banken engagiert, um verschiedene strategische Möglichkeiten zu prüfen. Ein Börsengang ist ganz klar eine Option. Dafür kommt auch die Schweiz in Frage. Galderma ist sehr gut aufgestellt und wäre ein geeigneter Börsenkandidat. Die Eigentümer haben sich allerdings noch nicht entschieden.

Wäre es denkbar, die drei Bereiche Ästhetik, Consumer Care und verschreibungspflichtige Medikamente zu separieren?
Nein, eine Aufspaltung kommt definitiv nicht in Frage. Heute nutzen wir in vielen Bereichen Synergien. Als Galderma noch zu Nestlé gehörte, war dies nicht der Fall. Damals agierten die drei Geschäftsbereiche mehr oder weniger unabhängig voneinander. Meine erste Handlung als CEO von Galderma war der Aufbau einer Integrationsplattform für die Bereiche IT, Finanzen und Verkauf. Sie dient der ­Entwicklung all unserer Produkte und transferiert gleichzeitig das Know-how ­bereichsübergreifend.

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