Unternehmen / Gesundheit

Galenica profitabler trotz Preisbremse

Analyse | Der Medikamentenhändler steigert die Marge mehr als erwartet. 2019 wird anspruchsvoll.

Galenica hat 2018 einen wichtigen Beweis geliefert: Selbst ohne grosses Umsatzwachstum ist der grösste Medikamentenhändler der Schweiz in der Lage, den Betriebsgewinn wesentlich zu steigern. Daher ist die verhaltene Umsatzprognose für das laufende Jahr nicht beunruhigend. Bereits jetzt lässt sich mit grosser Wahrscheinlichkeit voraussagen, dass die kommende Dividende erneut erhöht wird.

Das letztjährige Umsatzwachstum blieb mit 0,8% deutlich unter dem Durchschnitt von 4,2% zwischen 2007 und 2017. CEO Jean-Claude Clemençon machte dafür zwei Hauptgründe verantwortlich. Mit 225 Mio. Fr. waren die behördlich verordneten Preissenkungen für Arzneien viel höher als geplant. Angekündigt hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Preisreduktionen von 240 Mio. Fr. für die Jahre 2018 bis 2020, also je 80 Mio. Fr. Zudem bremste ein höherer Anteil preisgünstigerer Nachahmerprodukte (Generika) den Umsatz der Gruppe.

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