Das Unternehmen ist seit diesem Jahr weltberühmt. Doch das Management von GameStop wird dem nicht im Ansatz gerecht, als es vor zwei Wochen das Erstquartalsresultat präsentiert. CEO George Sherman tritt allein vor die Kamera und liest schlicht Zahlen herunter. Ein Analyst nennt es ein «Geiselvideo». Fragen lässt Sherman nicht zu. ­Dabei gibt es sie zuhauf.

Die Aktie der kriselnden Ladenkette für Videospiele hat seit Anfang Jahr über 1000% an Wert gewonnen, getrieben durch eine Meute von Kleinanlegern – was den Regulator auf den Plan gerufen hat. Derweil erwarten Anleger von GameStop eine neue Stra­tegie, die den Kauf der Titel auf einem ­gesünderen Niveau rechtfertigen soll. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?