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GameStop übertrifft Expertenprognosen

Der Videospielhändler hat den Betriebsverlust von 108 auf 40,8 Mio. $ reduziert. Auf einen Ausblick verzichtet er.

(Reuters) Der Videospielhändler GameStop hat seinen Verlust verringert und beim Umsatz die Erwartungen übertroffen. Der Betriebsverlust reduzierte sich im abgelaufenen Quartal auf 40,8 Mio. $ von 108 Mio. $ im Vorjahr, teilte die bei Kleinanlegern in Internet beliebte Firma am Mittwoch nach Börsenschluss mit. Der Umsatz stieg um etwa ein Viertel auf knapp 1,3 Mrd. $. Beide Kennziffern waren damit besser als von Experten erwartet, wie aus Refinitiv-Daten hervorging. Auf einen Ausblick verzichtete GameStop (GME 213.82 -4.37%). Zudem gab der Konzern die Ernennung von Matt Furlong als neuen CEO und Mike Recupero als Finanzchef bekannt. Beide stammen von Amazon (AMZN 3'486.90 -0.07%). GameStop-Titel verloren im nachbörslichen Handel zunächst gut 8%.

Die GameStop-Aktie hat seit Jahresbeginn mehr als 2000% zugelegt. Zwar dürften neue Spielkonsolen das Geschäft des US-Kozerns antreiben. Allerdings warnen Experten, dass der Kurs nicht mehr die Geschäftsentwicklung widerspiegelt. Zwei Analysten kündigten zuletzt an, die Titel nicht mehr zu bewerten. GameStop gehört zu den sogenannten «Meme-Aktien», zu deren Kauf sich Kleinanleger in einschlägigen Internet-Foren etwa auf Reddit gegenseitig aufrufen. Dies hat in der Vergangenheit Hedgefonds in Mitleidenschaft gezogen, die über Leerverkäufe auf einen Kursverfall spekuliert hatten. Der Analysefirma S3 Partners zufolge haben Anleger mit Leerverkäufen auf GameStop seit Anfang des Jahres etwa sieben Milliarden Dollar Verluste gemacht.

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