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GE verkauft Teil ihrer Digitalsparte

General Electric trennt sich weitgehend von ihrer erst 2016 gekauften Softwarefirma ServiceMax und setzt stärker auf das Geschäft mit dem Internet der Dinge.

(Reuters) Der krisengeplagte Siemens-Konkurrent General Electric (GE 10.1 -0.3%) (GE) trennt sich von einem Teil seiner Digital-Sparte und gliedert den Rest des Software-Geschäfts in eine eigene Firma aus. Die auf Bestands- und Personal-Management für Aussendienst-Mitarbeiter spezialisierte Softwarefirma ServiceMax geht zu 90% an den Finanzinvestor Silver Lake, wie GE am Donnerstag mitteilte. Der Konzern hatte das Start-up-Unternehmen erst 2016 für 915 Mio. $ gekauft.

Der ehemalige GE-Chef Jeff Immelt hatte den Konzern zu einem der zehn weltgrössten Software-Unternehmen machen wollen und dafür 4 Mrd. $ in die Hand genommen. Doch bereits im vergangenen Jahr hatte GE seine Ambitionen zurückgenommen und sich auf Software zur Unterstützung der eigenen Produktpalette beschränkt.

Der Rest des Digital-Geschäfts solle aus GE ausgegliedert werden, einen eigenen Namen und Marktauftritt sowie eine eigene Kapitalstruktur bekommen, teilte der Konzern weiter mit. Auch ein neuer Chef muss gefunden werden: Der Chef von GE Digital, Bill Ruh, nahm am Donnerstag nach sieben Jahren den Hut. GE-Aktien sprangen vorbörslich um 10,6% nach oben.

Das neue Unternehmen umfasst auch die «Predix»-Softwareplattform, ein Betriebssystem, mit dem sich Anlagen und Maschinen steuern, vernetzen und überwachen lassen. GE kommt in diesem Bereich auf 1,2 Mrd. $ Umsatz. Siemens (SIE 94.6 0.58%) setzt für das sogenannte «Internet der Dinge» (IoT) auf sein eigenes «Mindsphere»-Betriebssystem.

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