Unternehmen / Industrie

Geberit überzeugt rundum

Analyse | Der Sanitärtechniker hat in der Krise sehr gut gearbeitet und erhöht sogar die Dividende.

 

Das zweite Quartal 2020 wird als eines der schlechtesten in die Geschichte von Geberit eingehen. Vor allem in den Monaten April und Mai brachen die Umsätze coronabedingt massiv ein. Insgesamt resultierte im zweiten Quartal ein Umsatzeinbruch von fast 16%. Danach folgte im zweiten Semester eine rasche und markante Erholung. In der Endabrechnung hat Europas führender Sanitärtechniker gute Resultate erzielt und die operativen Margen gar auf Rekordwerte getrieben.

Schon ab Ende März hat das Unternehmen Krisenmassnahmen eingeführt. Neben gezielten Kostensenkungen und einem Lageraufbau wurde in allen Bereichen die Flexibilität auch beim Personal erhöht. Es gab allerdings weder einen Personalabbau noch Kurzarbeit. Zudem hat Geberit versucht, die Präsenz bei den Kunden über digitale Wege zu erhöhen. Das Unternehmen ist so darum herumgekommen, schmerzhafte Restrukturierungen zu ergreifen, es wurde im Gegenteil gar antizyklisch investiert. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?