Geberit gehört zu den erfolgreichsten Unternehmen der Schweiz. Der Sanitärtechniker wächst Jahr für Jahr und erzielt hohe Gewinnmargen. Anleger profitieren vom stetig steigenden Aktienkurs und einer Dividendenpolitik, die eine Ausschüttung von 50 bis 70% des Gewinns vorsieht. Inklusive Aktienrückkäufen kamen den Aktionären in den vergangenen fünf Jahren 2,4 Mrd. Fr. zugute.

Die Erfolgsgeschichte begann mit einer kleinen Spenglerei, die Caspar Melchior Albert Gebert 1874 in der Altstadt von Rapperswil eröffnete. Die Söhne Albert und Leo entwickelten 1905 ein Produkt, für das Geberit heute bekannt ist: einen Spülkasten für das WC. Das Modell Phönix war aus Holz, mit Blei ausgekleidet und mit bleiernen Armaturen ausgerüstet.

Installateure stehen im Mittelpunkt

Den ersten Spülkasten aus Kunststoff brachte das Unternehmen 1952 auf den Markt und führte ein Jahr später den Markennamen Geberit ein. Kurz darauf begann die Produktion von Kunststoffteilen für die Abwassertechnik. 1964 verschwand der wenig dekorative Spülkasten hinter der Wand.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?