Unternehmen / Industrie

Geberit legt noch einen Zahn zu

Analyse | Hohe Preise für Rohmaterialien belasten die Margen, die dennoch deutlich zulegen. Im zweiten Halbjahr wird es weniger rasant weitergehen.

Nach dem Blitzstart im ersten Quartal mit einem Umsatzplus von 14% hat Europas führender Sanitärtechniker das hohe Anfangstempo gesteigert und meldet für das zweite Quartal einen Zuwachs von 38%. Das ist das stärkste Wachstum in einem Quartal seit dem Börsengang 1999. Zusammengenommen ergibt sich für das erste Halbjahr einen Umsatz von 1,8 Mrd. Fr., was einem Plus von 25% entspricht. In Landeswährungen stieg der Umsatz 23%.

Für das ausserordentliche Umsatzwachstum nennt Geberit drei Gründe. Erstens sei die Vergleichsbasis aus dem Vorjahr wegen Corona sehr tief. Zweitens habe der Trend zum «Home-Improvement», was wohl so viel wie Renovierung heissen soll, angehalten. Drittens hätten die Kunden Lager aufgebaut. Ein Vergleich mit 2019 lässt diese Effekte weitgehend aussen vor und liefert ein Wachstum in Landeswährungen von immer noch sehr stattlichen 17%.

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