Unternehmen / Industrie

Geberit wächst auf hohem Niveau

Analyse | Der Sanitärtechniker legt für 2018 gute Zahlen vor. Er kauft weitere Aktien zurück und erhöht die Dividende.

Das Geschäftsjahr 2018 markiert für Geberit unter anderem den finanziellen Abschluss der Integration von Sanitec. Zum letzten Mal fielen im ­Berichtsjahr Einmalkosten aus dem Erwerb bzw. der Integration des im Februar 2015 akquirierten Unternehmens an. Auf Stufe Betriebsgewinn (Ebit) waren es 36 Mio. Fr. und auf Stufe Gewinn 29 Mio. Fr. Im laufenden und im kommenden Jahr werden noch vier Marken der finnischen Gesellschaft auf Geberit umgestellt. Das wird noch Marketingkosten von je rund 10 Mio. Fr. verursachen.

Trotz dieser Einmalkosten brachte es Geberit fertig, sowohl den Ebit als auch den Gewinn prozentual zweistellig zu steigern (vgl. Tabelle). Begünstigend wirkte dabei allerdings der Wegfall von Kosten für die Schliessung von zwei Werken in Frankreich, die dem Jahr 2017 belastet worden waren. ­Negativ bemerkbar machten sich dagegen gestiegene Rohstoffpreise sowie höhere Lohnkosten. Die Ebit-Marge erhöhte sich auf 23%, die Gewinnmarge auf 19,4%. Der Ebitda (Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisation) erreichte den Rekordwert von 868 Mio. Fr., die entsprechende Marge verharrte auf 28,2%. Von solchen Werten können andere Unternehmen allenfalls träumen.

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