Unternehmen / Industrie

Geberit kommt sicher durch die Krise

Analyse | Der Sanitärtechniker hat die operativen Margen trotz der Krise in den ersten neun Monaten weiter gesteigert.

Das erste Semester 2020, insbesondere das zweite Quartal, war auch für den Sanitärtechniker sehr schwierig. Im dritten Quartal dann folgten rasch erhebliche Nachholeffekte, die zu einem starken Ergebnis geführt haben. Für die ersten neun Monate hat Geberit wie erwartet sehr robuste Zahlen vorgelegt. An einer Telefonkonferenz machte Konzernchef Christian Buhl allerdings gleich einleitend klar, dass die nun grassierende zweite Coronawelle da natürlich noch nicht hineinspiele.

Starkes drittes Quartal

Allein im dritten Quartal hat Geberit den Umsatz 5% auf 794 Mio. Fr. gesteigert. In Lokalwährungen ergab sich ein Plus von 8,5%. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen legte gar 14,1% zu. Die Marge stieg auf den extrem hohen Wert von 33,2%. Buhl wies allerdings darauf hin, dass diese Werte wesentlich auf Nachholeffekte zurückzuführen seien und nicht hochgerechnet werden dürften. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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