Unternehmen / Industrie

Geberit bleibt auch in der Krise solide

Analyse | Der Sanitärtechniker musste im Krisenjahr nur eine geringe Umsatzeinbusse in Kauf nehmen, die Ebitda-Marge ist sogar weiter gewachsen.

Europas führender Sanitärtechniker Geberit hat in der Coronakrise bewiesen, wie stabil er und wie solide das Geschäftsmodell ist. Trotz einem massiven Umsatzeinbruch im zweiten Quartal ergibt sich für das ganze Jahr nur eine geringfügige Einbusse. Die Ebitda-Marge ist gemäss den ersten Angaben weiter auf schon fast schwindelerregende 31% gewachsen. Der vollständige Abschluss wird am 10. März publiziert. Die Börse hat zunächst negativ reagiert – allerdings ausgehend von einem hohen Kursniveau.

Dank einem starken zweiten Semester sank der Umsatz lediglich 3,1% auf 2,9 Mrd. Fr. Dabei drückte noch ein negativer Währungseffekt von 4,4% auf das Ergebnis. In Lokalwährungen ist der Umsatz 1,3% gewachsen. Darin spiegeln sich die starke Marktposition von Geberit sowie das umsichtige Krisenmanagement. Die Gesellschaft musste weder Restrukturierungen durchführen noch Personal abbauen. Sie hat sogar bewusst auf Kurzarbeit verzichtet, weil sie die Präsenz bei den Kunden nicht reduzieren wollte – das hat sich ausgezahlt. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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