Unternehmen / Industrie

Geberit treibt Margen weiter in die Höhe

Analyse | Europas führender Sanitärtechniker legt gute Quartalszahlen vor, die Börse reagiert sehr erfreut.

Erstmals seit dem Erwerb der finnischen Sanitec im Februar 2015 fallen für Geberit 2019 keine Einmalkosten mehr aus der Akquisition und der Integration an. Das hat sich im ersten Quartal, zusammen mit weiteren operativen Verbesserungen, positiv ausgewirkt. Es ist dem führenden Sanitärtechniker erneut gelungen, Marktanteile zu gewinnen und die ohnehin schon sehr hohen Margen weiter zu steigern. Die Börse hat im frühen Handel geradezu mit einem Freudensprung reagiert und die Titel deutlich höher eingestuft.

Der Umsatz hat sich in den ersten drei Monaten im Vorjahresvergleich moderat entwickelt. Er stieg 0,9% auf 830 Mio. Fr. Dabei fielen allerdings Wechselkursverluste von 23 Mio. Fr. negativ ins Gewicht. Bereinigt um diesen Effekt erreichte das Umsatzplus 3,6%. Alle Regionen haben dazu beigetragen. Am ausgeprägtesten ist die Region Fernost/Pazifik mit 8,6% gewachsen. Treiber war China mit einem zweistelligen Wachstum. Die mit einem Umsatzanteil von 91,6% dominante Region Europa steigerte die Verkäufe 3,5%.

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