Unternehmen / Industrie

Geberit von Corona zurückgebunden

Analyse | Der Sanitärtechniker meldet für das erste Semester krisenbedingt einen deutlichen Umsatzrückgang. Die Erholung ist jedoch schon in Gang gekommen.

Die Coronakrise hinterlässt auch bei Geberit Spuren. Nachdem im ersten Quartal noch nicht allzu viel zu spüren gewesen war, brach der Umsatz im zweiten Quartal zum Teil dramatisch ein. Im Nahen Osten/Afrika in Lokalwährungen um knapp 37% und im Fernen Osten/Pazifik um 16,1%. Amerika (–11,3%) und das umsatzmässig dominante Europa (–9,7%) kamen etwas glimpflicher davon.

Im ersten Halbjahr musste Geberit gemäss den vorab publizierten Umsatzzahlen (der Abschluss für das erste Semester wird am 18. August vorgelegt) einen Umsatzrückgang von 9,8% auf 671 Mio. Fr. hinnehmen. Dabei fiel zusätzlich zu Corona ein Währungseffekt von 87 Mio. Fr. negativ ins Gewicht. In Lokalwährungen machte die Einbusse 4,5% aus. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?