Märkte / Rohstoffe

Gefragte Goldbarren

Während institutionelle Investoren dem Edelmetall im ersten Quartal 2021 fernblieben, stockten Kleinanleger ihre Reserven auf.

Stabil, und doch ist alles anders: Auf den ersten Blick ist die Goldnachfrage im ersten Quartal gleich hoch wie im Vorquartal. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch klar, dass sich die Nachfragetreiber nun klar verschoben haben: Physisches Gold ist beliebt, während die mit dem Edelmetall hinterlegten ETF einen kräftigen Abfluss verzeichnet haben. Das geht aus dem jüngsten Bericht des World Gold Council hervor – der WGC ist eine Organisation von Goldminenbetreibern.

«Im Goldmarkt findet eine Neujustierung statt», sagt John Mulligan, Leiter Market Relations des WGC, im Gespräch mit FuW. Die Goldnachfrage von 815,7 Tonnen in den ersten drei Monaten des Jahres bezeichnet er als «schwach», wobei diese Schwäche den institutionellen Investoren zuzuschreiben sei. Bis November des vergangenen Jahres konnten sich die mit Gold hinterlegten ETF vor Zuflüssen kaum retten, doch seither habe sich das Risikoprofil der institutionellen Anleger verschoben. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?