Unternehmen / Ausland

Gegenwind für Softbank-IPO

Die Aktien des japanischen Telecom-Unternehmens sind laut Händlern weniger stark gefragt.

Der Börsengang des Telecomgeschäfts der japanischen Softbank Group am Mittwoch hat enttäuscht. Die Aktien schlossen mit einem Minus von 14,5% gegenüber dem Ausgabepreis. Die neuen Titel sind zum Ausgabepreis von 1500 Yen in den Handel gestartet und schlossen bei 1282 Yen. Noch in der Vorwoche hiess es, die Nachfrage nach den 1,76 Mrd. Valoren (inkl. Mehrzuteilung) sei gross und würde das Angebot um das Zwei- oder Dreifache übersteigen. Allerdings belasteten zu Wochenbeginn erneut globale Wirtschaftssorgen die Börsen in den USA und Asien.

Zum Preis von 1500 Yen (umgerechnet 13.15 Fr.) je Aktie hat Softbank mit dem Börsengang (Initial Public Offering, IPO) von 37% der japanischen Telecomtochter 2,64 Bio. Yen (23,2 Mrd. Fr.) eingenommen. Das überstieg den Wert des Ex-Monopolisten NTT DoCoMo von 1987. Allerdings hatte sein Börsengang eine Nachgeschichte, als die Aktien- und Immobilienblase wenige Jahre später platzte.

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