Unternehmen / Industrie

3-D-Druck-Investitionen belasten OC Oerlikon

Analyse | Die Industriegruppe kann trotz flauer Konjunktur wachsen. Die Marge dürfte im Jahresverlauf wieder zunehmen.

Die Industriegruppe OC Oerlikon hat im ersten Quartal etwa das geliefert, was angesichts des schwieriger gewordenen Umfelds möglich war. Trotz konjunkturellem Gegenwind ist der Umsatz 3,3% auf 624 Mio. Fr. gewachsen, doch ging der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) 2,1% auf 93 Mio. Fr. zurück, was eine Margenschmälerung von 15,7 auf 15% bewirkte.

Die Betriebsgewinnmarge verminderte sich ausgeprägter, von 9,2 auf 7,1%, was allerdings vor allem auf eine Änderung in den IFRS-Rechnungslegungsvorschriften zurückzuführen ist. Danach müssen Leasinggeschäfte neu aktiviert und dann abgeschrieben werden. Zuvor waren die Leasingkosten Teil des Finanzergebnisses. Dieses wird nun entlastet, weshalb der Effekt auf den Gewinn viel geringer ist als auf den Betriebsgewinn.

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