Unternehmen / Gesundheit

Generikaanbieter müssen kämpfen

Die Wachstumsjahre sind vorbei: Die Herstellung der komplexen Biosimilars verzögert sich und löst in der Branche Ernüchterung aus. Die Konzerne versuchen ihr Überleben durch Grössenvorteile zu sichern.

Als Anbieterin preisgünstiger Nachahmermedikamente wäre die Generikabranche prädestiniert, vom steigenden Kostendruck im Gesundheitswesen zu profitieren. Doch der einst erfolgsverwöhnte Sektor steht zunehmend selbst in Bedrängnis. Die Preise für Generika sind unter Druck, nicht nur weil Behörden besonders billigen Produkten den Vorzug geben, sondern auch weil immer mehr Unternehmen – vorab aus Schwellenländern – in den rund 70 Mrd. $ schweren Markt drängen.

Um ihre Existenz zu sichern, suchen die Hersteller von Nachahmermedikamenten durch Zusammenschlüsse Grössenvorteile. Der Konsolidierungsdruck macht auch vor den grössten Anbietern nicht Halt: Ende Juli des vergangenen Jahres erwarb der Pharmakonzern Novartis, dessen Tochtergesellschaft Sandoz die zweitgrösste Generikaherstellerin ist, für 1,5 Mrd. $ das auf Kopien von Hautarzneien spezialisierte amerikanische Unternehmen Fougera Pharmaceuticals.

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