Märkte / Makro

Geopolitische Agenda ist prall gefüllt

Der Terminkalender im ersten Halbjahr ist eine Orientierungshilfe, was die Märkte beeinflussen wird. Welche Ereignisse sollten Anleger auf dem Radar haben?

Abgesagte Konferenzen, verschobene Gipfeltreffen, digital statt persönlich geführte Verhandlungen – das vergangene Jahr hat uns wie kein anderes gezeigt, dass selbst potenziell weltbewegende Termine nur ein Plan und kein Versprechen sind. Für einige gestrichene Veranstaltungen gibt es bis heute keine Alternative, wie das G-7-Treffen, das im Juni auf US-Boden hätte stattfinden sollen.

Immerhin hatten Entscheidungsträger nun fast ein Jahr Zeit, sich im Büro zu Hause einzurichten und den Stummschaltknopf in der Videokonferenz zu finden, sodass trotz der weiterhin wütenden Coronapandemie zumindest digitale Zusammenkünfte stattfinden können. Das einzige Problem: Kompromisse und Allianzen werden im persönlichen Kontakt einfacher geschmiedet als über eine Telefon- oder Internetverbindung. Deshalb ist es gut möglich, dass auch bereits geplante Anlässe erneut weiter nach hinten verschoben werden. Ein Kandidat ist die WTO-Ministerkonferenz im Juni und die dazugehörenden ins Stocken geratenen Verhandlungen.

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