Unternehmen / Industrie

Georg Fischer optimiert weiter

Analyse | Der Verkauf zweier Eisengusswerke in Deutschland kostet die Industriegruppe zwar viel Umsatz, hilft aber der Marge und der Konjunkturresistenz.

Ein Paukenschlag: Die Industriegruppe Georg Fischer trennt sich von rund 15% des letztjährigen ­Konzernumsatzes respektive von 40% des Verkaufserlöses der Division GF Casting Solutions (GFCS), der früheren GF Automotive. Verkauft werden die Eisengiessereien in Mettmann und Singen. Die zwei deutschen Standorte – die mit hohen ­Investitionen auf den neuesten Stand ­gebracht worden sind – stehen gemäss Georg Fischer für 620 Mio. Fr. Umsatz.

Der Schritt kommt überraschend. Und doch passt die Veräusserung zu einem nicht genannten Preis an Fondium – ein von drei Führungskräften von GFCS neu ­gegründetes Unternehmen – perfekt ins ­Gesamtbild. Nicht nur trägt sie der Marktentwicklung Rechnung, sie steht vor allem auch in Einklang mit den strategischen Zielsetzungen von Georg Fischer.

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