Unternehmen / Konsum

Georges Kern: Sprung aus der Komfortzone

Georges Kern hätte bei Richemont der grosse Mann der Uhrensparte werden können. Er zog aber den Wechsel zu Breitling vor – als Chef und Investor.

Es war einer der grossen Auftritte, die Georges Kern besonders liebt. Auf der einen Seite stand der US-Schauspieler Brad Pitt, auf der anderen das sino-amerikanische Pendant Daniel Wu, in der Mitte präsentierte sich der 53-jährige Breitling-Chef in einem bordeauxroten Anzug mit Fliege. Auf der Bühne wird Kern zum besten Ambassador seiner Marke. Er versteht es, seine Zeitmesser mit der nötigen Portion Pathos und gut dosierter Emotion anzupreisen.

Vor gut zwei Wochen machte sich die Schweizer Uhrenmarke in China einem grösseren Publikum bekannt. Denn bislang war die für ihre Pilotenuhren bekannte Manufaktur vor allem in der westlichen Hemisphäre ein Begriff – ganz im Gegenteil zur Konkurrenz, die schon seit Jahren auf Asien als wichtigen Absatzkanal setzt. «Wir starten bei null. Unser Wachstumspotenzial in dieser Region ist entsprechend gross», sagte Kern kürzlich in London im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft».

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