Unternehmen / Konsum

Geringfügige Folgen von Thomas-Cook-Pleite an der Schweizer Börse

Sowohl der Hotelbetreiber Orascom als auch der Online-Reisevermittler LM Group sehen nur leichte Auswirkungen durch den Konkurs des britischen Reiseveranstalters.

(AWP) Die Auswirkungen der Thomas-Cook-Pleite dürften sich bei in der Schweiz kotierten Tourismusunternehmen in Grenzen halten: Orascom Development Gruppe sieht nur einen minimalen Einfluss von Thomas Cook auf die Geschäftstätigkeit. Der aktuelle Einfluss auf das operative Geschäft durch den Konkurs des britischen Reiseveranstalters sei unwesentlich, schreib das Unternehmen am Montagabend.

Orascom Development Holding (ODH) und Orascom Development Egypt (ODE) hätten seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit Thomas Cook zusammengearbeitet, hiess es weiter. Im Dezember 2018 hatten ODE, über seine Hoteltochter Orascom Hotels Management (OHM), eine Vereinbarung mit Thomas über ein Hotel in El Gouna und die Entwicklung eines neuen 100-Zimmer Hotels unterzeichnet. Das Unternehmen betont, dass man die Vorauszahlungen für diese Hotels bereits erhalten habe und den Bau des neuen Hotels, das im Oktober in Betrieb gehen soll, abschliessen werde. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?