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Gerüchte über Börsengang von Syngenta erhalten neuen Auftrieb

Gemäss einem Medienbericht lotet ChemChina bei Investmentbanken die Optionen für die Rückkehr des Basler Agrochemiekonzerns aufs Parkett aus.

(AWP/SPU) Das Wirrwarr um einen erneuten Börsengang der vom chinesischen Staatskonzern Chemchina aufgekauften Agrochemiekonzern Syngenta findet kein Ende. Laut einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg haben die Chinesen bei Investmentbanken Optionen für einen möglichen Gang aufs Parkett eingeholt. Ein Sprecher von Chemchina wollte sich nicht zu den Gerüchten äussern. Bloomberg verweist auf einen Syngenta-Sprecher, der sagt, ein Börsengang sei für einen Zeitrum von vier bis fünf Jahren immer eine Möglichkeit gewesen. Daran habe sich nichts geändert.

Die Beratungen befänden sich in einem frühen Stadium, zitiert Bloomberg mit der Sache vertraute Personen. Chemchina befindet sich momentan im Umbruch, nachdem die chinesischen Behörden eine vorläufige Genehmigung zur Fusion mit Sinochem erteilt hatten. Dabei sucht der Staatskonzern nach Wegen, um nach der 43 Mrd. $ schweren Übernahme des Schweizer Pestizid-Produzenten, den angehäuften Schuldenberg zu reduzieren.