Unternehmen / Schweiz

Geschäftsberichte werden dicker

Investoren fordern immer mehr Informationen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit.

«Wir beehren uns, Ihnen den ersten Geschäftsbericht vom 1. Januar bis 31. Dezember 1896 umfassend vorzulegen. Der Geschäftsverkehr war im Allgemeinen ein befriedigender.»  So beginnt der erste Geschäftsbericht von Georg Fischer. Es folgen zwei Seiten Lagebericht, neun Seiten Erfolgsrechnung und Bilanz sowie ein Revisionsbericht in drei Sätzen. Ein Dutzend Seiten, das war’s. Heute, unzählige Gesetze, Verordnungen und Regulierungen später, braucht Georg Fischer mehr als zweihundertfünfzig Seiten, um das Geschäftsjahr 2019 zu beschreiben. Die UBS bringt es auf fast sechshundert Seiten.

Nicht nur umfangreichere Berichterstattungspflichten haben die Geschäftsberichte von Georg Fischer und anderen Aktiengesellschaften aufgebläht, sondern auch die Befrachtung der Berichte mit immer neuen Aufgaben und Rollen. In der Schweiz sollen Geschäftsberichte heute möglichst umfassend alle Aspekte der Tätigkeit eines Unternehmens abbilden und gleichzeitig ein Imageträger sein. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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