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Märkte / Makro

Geschlechtervielfalt noch eine Worthülse

Der Frauenanteil in Schweizer Verwaltungsräten ist im weltweiten Vergleich passabel. Gegenüber westeuropäischen Staaten liegen hiesige Unternehmen aber teilweise deutlich zurück.

Der Frauenanteil in Schweizer Verwaltungsräten ist im internationalen Vergleich leicht überdurchschnittlich. Er betrug im vergangenen Jahr 19,2%. Weltweit belief sich der Anteil weiblicher Verwaltungsratsmitglieder auf 18,2%. Das zeigt die Global Board Diversity Analysis 2016, die seit 2004 alle zwei Jahre vom Personalberatungsunternehmen Egon Zehnder erstellt wird. Egon Zehnder ist auf Executive Search und Leadership Advisory spezialisiert. Die Analyse erfasst 1491 meist grosse, kotierte Unternehmen in 44 Ländern, darunter 44 Gesellschaften in der Schweiz.

2014 betrug der Frauenanteil in Schweizer Verwaltungsräten erst 13,9%. Simone Stebler, Beraterin bei Egon Zehnder, spricht von einem «langsamen, aber positiven Trend» hierzulande. Führend in Sachen Frauenvertretung in Verwaltungsräten sind westeuropäische Länder, die teilweise deutlich höhere Werte als die Schweiz ausweisen. In Norwegen (Frauenanteil von 43%), Frankreich (41%), Italien (32%), Deutschland (30%), Belgien (29%) und den Niederlanden (27%) dürfte das auf vorgeschriebene Mindestquoten zurückzuführen sein. Schweden (37%), Finnland (30%), Dänemark und Grossbritannien (beide 27%) schaffen einen höheren Frauenanteil als die Schweiz allerdings auch ohne Quotenregelung. Hierzulande befindet sich die Einführung einer Frauenquote von 30% für Verwaltungsräte in der politischen Diskussion.

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