Unternehmen / Ausland

Gesundheitscheck bei der Konkurrenz von Nestlé

Im Konsumgütersektor werden die Karten neu gemischt. Auch die Schweizer müssen sich bewegen, um nicht an Vorsprung einzubüssen.

Sein Plan ist gescheitert. CEO Alan Jope wollte mit Unilever die Konsumgütersparte der britischen Glaxosmithkline (GSK) übernehmen. Für Marken wie Sensodyne-Zahnpasta, Fenistil-Gel oder Voltaren-Schmerzmittel hätte er 50 Mrd. £ (62 Mrd. Fr.) hingeblättert und sich damit die Hoffnung einkauft, die eigene dürftige Performance aufzupeppen.

Doch seit Bekanntwerden der Kaufabsichten waren die Reaktionen durchweg negativ. GSK und der US-Pharmakonzern Pfizer, dem ein Drittel an der Sparte gehört, lehnten das Angebot als zu niedrig ab. Analysten und Investoren beurteilten die Transaktion als weder strategisch, noch operativ oder finanziell sinnvoll. «Unilever braucht eine Auffrischung, aber mit mehr Zahnpasta ist es nicht getan», kommentierte der britische Economist den verlorenen Poker.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?