Getestet

Melitta Barista TS Smart

Alles wird smart: das Handy, der Fernseher, das Auto sowieso. Nun macht Melitta auch noch die Kaffeemaschine klug. Der Vollautomat Barista TS Smart braut nicht nur einen leckeren Kaffee. Einige Einstellungen lassen sich dazu noch über das Smartphone vornehmen. Das funktioniert nicht immer – und doch weiss die Barista TS Smart zu überzeugen.

Denn das Wichtigste bei einer Kaffeemaschine bleibt der Kaffee. Und der schmeckt. Zwei Sorten Bohnen lassen sich einfüllen. Die Behälter sind leicht zu erreichen, ebenso wie die für Wasser. Das Mahlwerk arbeitet schön leise. Es gibt sogar eine Öffnung für Kaffeepulver. Frisch gemahlen überzeugen die Getränke mehr. Zur Barista TS Smart liefert Melitta einen Milchbehälter, der sich per Schlauch anschliessen lässt.

Der Vollautomat hat einige Programme zur Reinigung, sowohl der Maschine selbst, als auch des Milchbehälters. Beim Start und beim Ausschalten bläst er automatisch heissen Wasserdampf durch die Rohre. Auch die Brühgruppe lässt sich recht gut auseinanderbauen und säubern. Ein gutes Stichwort: Putzen ist bei der Oberfläche dank Klavierlack und Edelstahl stets angesagt. So hübsch wie nach dem Auspacken sieht das Gerät nie wieder aus.

Bis hier unterscheidet sich die Barista TS Smart kaum von der Barista TS ohne Smart-Zusatz. Clever wird das Gerät über die Verbindung zum Smartphone – allerdings stellt sie sich da nicht schlau an. Gekoppelt werden Smartphone und Kaffeemaschine per Bluetooth-Nahfunk, und das klappt wirklich schlecht. Ständig bricht die Verbindung ab. Gelingt es aber doch mal, lässt sich der Lieblingskaffee programmieren und auf Knopfdruck abrufen. Praktisch für Familien oder in kleinen Büros.

Die TS Smart kann zum Glück nicht nur über die App gesteuert werden, sondern auch über Vorwahltasten. Für rund 1000 Fr. erhält der Käufer einen Vollautomaten, der guten Kaffee macht. Die smarten Spielereien wissen noch nicht ganz zu überzeugen.

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