Getestet

PhiGolf Simulator

Golf ist für viele mehr als ein Sport.  Auch US-Präsident Trump verbringt seine Wochenenden lieber in seinem Golfclub in Florida als in Washington. Ob er im Oval Office einen Golfsimulator installiert hat, ist allerdings nicht bekannt. Falls doch, wäre PhiGolf eine Option. Der Simulator besteht aus einem Trainings-Schläger mit eingebautem Ball. Oben ist ein Sensor angebracht, der Winkel, Kraft und Distanz des jeweiligen Schwungs berechnet und diesen dann in der dazugehörigen App darstellt. Der Schläger verbindet sich via Bluetooth mit dem Mobilgerät, wer über ein TV-Gerät mit der Funkverbindung verfügt, kann den PhiGolf auch auf einem grösseren Bildschirm spiegeln.

Trainiert wird entweder der eigene Schwung, oder man kann an der virtuellen «World Golf Tour» (WGT) teilnehmen. In dem Simulationsspiel kann man sich mit anderen Golfern auf virtuellen Kopien berühmter Plätze messen. Verglichen mit anderen Golfsimulatoren kommt der PhiGolf ohne viel Zubehör aus. Weder eine Filzmatte noch echte Golfbälle sind nötig. Je nach Situation kann zwischen Driver, Hölzern und Eisen gewechselt werden.

Eine Runde mit dem PhiGolf macht Spass, trotz des Preises ab 299 Fr. Das Gewicht des Schlägers ist ähnlich austariert wie bei einem echten Golfschläger, das sorgt schon fast für ein realistisches Golfgefühl. Schade: Im Test funktionierte die Bluetooth-Verbindung nicht immer. Zwischen den Schwüngen benötigte der PhiGolf oft eine längere Zeit, um sich erneut zu verbinden. Ersetzen kann das virtuelle Spiel eine reale Runde auf dem Platz aber natürlich nicht. Der Lerneffekt ist draussen grösser, vor allem wenn hin und wieder ein echter Ball im Bunker oder im Wasserhindernis landet.

, Closing Bell / Getestet

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