Getestet

Samsung Galaxy Tab S5e

Vor fünf Jahren sagten Marktforscher voraus, dass heutzutage die Hälfte der Nutzer mit Smartphone und Tablet im Netz surfen, nicht mehr mit dem Computer. Was das Smartphone anging, sollten die Auguren Recht behalten. Doch Tablets verschwinden gerade in der Bedeutungslosigkeit. Google hat erst kürzlich angekündigt, selbst keine Tablets mehr zu entwickeln. Gut, dass es Hersteller wie Samsung gibt, die am Ball bleiben. Das S5e der Südkoreaner eignet sich hervorragend zum digitalen Lesen, Bilder oder Nachrichten schauen.

Bei der ersten Inaugenscheinnahme gefällt vor allem das Design. Das Galaxy Tab S5e kommt in den Farben Silber, Schwarz oder Gold in einem Metallgehäuse und wiegt mit seinem 10,5-Zoll-Display nur 400 Gramm. Das Halten selbst beim längeren Lesen bereitet so keine Mühe. Bei 245 mal 160 Millimetern ist das Gerät nur gerade 5,5 Millimeter dünn. Nächster Wow-Effekt nach dem Einschalten: Das AMOLED-Display mit 2560 mal 1600 Pixeln liefert im kinotauglichen 16:10-Seitenverhältnis knackige Farben. Draussen spiegelt der Schirm des Tablet, lässt sich aber immer noch gut ablesen.

Gelungen sind auch die Lautsprecher: Vier Klangkörper besitzt das S5e von der Samsung-Tochter AKG. Die Speaker unterstützen Dolby Atmos, was für einen hörbaren Unterschied sorgt. Wummernde Bässe fehlen natürlich, ansonsten weiss das Klangbild zu gefallen. Die Lautsprecher sind zudem gut auf den Tablet-Nutzer ausgerichtet, so dass Aussenstehende kaum gestört werden.

Das Display besitzt keine Knöpfe. Das S5e wird per Fingerabdrucksensor auf der Seite oder Gesichtserkennung entsperrt. Beides funktioniert gut. Dabei eignet sich das Tablet nicht nur zur Unterhaltung. Dank DeX-Modus zeigt es unter Android eine Benutzeroberfläche, die Windows ähnelt. Per Adapter lässt sich das Gerät an einen Monitor anschliessen, was es zum Laptop-Ersatz macht. Stifteingaben gehen nicht. Ein Preis von 400 Fr. ist für das Gebotene mehr als angemessen.

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