Getestet

Samsung The Frame 2019

Design ist alles bei The Frame. Wahlweise kann das TV-Gerät an der Wand befestigt oder auf Standfüssen im Raum positioniert werden. Zur Individualisierung gibt es, je nach Geschmack und Einrichtung, Rahmen in verschiedenen Farben, die sich am Gerät befestigen lassen. Und damit das Wohnzimmer nicht von einem schwarzen Rechteck dominiert wird, können im Standby-Modus Kunstwerke oder Fotos projiziert werden.

Das TV-Gerät Ausgabe 2019 hat neu ein QLED-Display erhalten. Diese schneiden in Tests zwar nicht so gut ab wie die OLED-Displays der Konkurrenz, stellen Farben und Kontraste jedoch heller und klarer dar als etwa HDR- oder 4K-LCD-Bildschirme. Zur Versorgung mit Strom und Daten reicht ein einziges Kabel, das die Verbindung zur One Connect Box sicherstellt. Hier finden sich auch die externen Anschlüsse. Beim Menu wurde auf zu viele Schnörkel verzichtet. Der Frame kann auch zu Samsungs Smarthome-App Smart Things hinzugefügt werden. Wer mag, kann nun Saugroboter, Licht und TV vom Handy aus steuern. Praktisch: Der Frame besitzt einen eigenen App Store für Dienste wie Netflix, YouTube oder Spotify. Audiophile schliessen allerdings mit Vorteil externe Lautsprecher an, dem Ton fehlt es etwas an Klarheit.

Richtig glänzt der Frame aber durch seine Unterstützung für AirPlay 2 von Apple. iOS-Geräte können damit direkt auf das TV-Gerät gespiegelt werden, ganz ohne Apple-TV-Box. Das klappt gut, bloss hin und wieder stört ein leichtes Stocken. Fazit: Mit dem neuen Frame hat Samsung ein TV-Gerät auf den Markt gebracht, bei dem Leistung und Preis stimmen. Die Kunstgalerien sind allerdings nicht jedermanns Sache. Die lassen sich aber ausschalten. Dann hängt allerdings doch wieder bloss ein schwarzes Rechteck an der Wand.

Preis: ab 1399 Fr. Magnetrahmen und Standfuss extra.

, Closing Bell / Getestet

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