Getestet

Segway KickScooter ES4

Ist es noch ein Trottinett oder schon ein kleiner Elektroroller? Wer mit dem Segway KickScooter ES4 unterwegs ist, kann sich das schon mal fragen. Mit elektrischer Unterstützung lässt es sich im Stadtverkehr bequem zwischen Fahrrädern und Fussgängern durchflitzen. In der für die Strasse zugelassenen Version erreicht der KickScooter eine Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h mit einer maximalen Reichweite von 45 km. Für das Privatgelände gibt es auch eine Version, die bis zu 30 km/h schafft.

Die Bedienung des KickScooters erschliesst sich intuitiv. In der Mitte des Lenkers ist das Display angebracht, einmal Knopfdrücken nimmt das Fahrzeug in Betrieb, zweimal drücken schaltet das Licht ein. Mit der zugehörigen Smartphone-App lassen sich noch zusätzliche Funktionen steuern. Am rechten Griff ist die Beschleunigung angebracht, links eine elektrische Bremse. Dann gilt es nur noch einen Fuss auf den KickScooter zu stellen, sich mit dem anderen abzustossen, und los geht die Reise. Für längere, gleichförmige Strecken kann sogar ein Tempomat eingestellt werden. Im Stadtverkehr, wo doch ein rasches Reaktionsvermögen vonnöten sein kann, fährt es sich ohne aber weitaus besser.

Beim Fahrerlebnis vermag der ES4 zum Preis von 995 Fr. zu überzeugen. Der KickScooter bewältigt auch mittlere Steigungen problemlos, ein Plus für das hügelige Schweizer Mittelland. Die Stehfläche besteht aus rutschfestem Gummi, anders als bei Miniscootern finden auch grössere Menschen bequem Platz. Vorder- und Hinterrad sind gefedert, so können Strassen und Randsteine gut überquert werden. Im Test fiel das Bremsen mit mechanischer Bremse über dem Hinterrad leichter, mit der elektrischen Bremse besteht ein gewisses Risiko für eine Vollbremsung.  Der einzige Nachteil  ist das Gewicht: 14 kg müssen erst mal hochgehoben werden. Wer den ES4 in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln nutzt, hofft also besser auf Niederflurfahrzeuge.

, Closing Bell / Getestet

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