Getestet

Sonos Arc

 In Zeiten wie diesen ist ein Kinobesuch ein rares Gut geworden. Ein Kinoerlebnis lässt sich aber auch beim Streamen zu Hause simulieren, zumindest akustisch. Die Soundbar Sonos Arc lässt Hubschrauber, Autos oder Pferde schon mal mitten durch das Wohnzimmer donnern. Dafür sorgen elf verschiedene Lautsprecher, die in der Soundbar eingebaut sind. Ihre Anordnung lässt den Klang in alle Richtungen des Raums abstrahlen.

Zusätzlich unterstützt das Gerät des US-Herstellers Sonos das Klangformat Dolby Atmos, das Richtung und Bewegung einzelner Geräusche im Raum klarer darstellen kann. Im Kino gibt es das schon länger, Streamingdienste oder Hersteller von Videogames bieten einzelne Videos nun ebenfalls in diesem Format an. Im Test funktionierte das mit einem Fern­seher von Samsung reibungslos. Im Einzelfall hängt es aber nicht zuletzt vom Alter des verwendeten TV-Geräts ab und davon ob es über einen HDMI-eARC-Anschluss verfügt.

Die Bedienung der Soundbar ist denkbar einfach. Das Gerät lässt sich rasch einrichten. Ein Kabelsalat entfällt: Stromkabel sowie ein HDMI-Kabel für die Verbindung reichen. Platziert wird die Box am besten unter dem TV-Gerät. Die Montage an der Wand ist möglich, die Halterung dafür muss extra gekauft werden. Gesteuert wird die Soundbar entweder über die TV-Fernbedienung. Ist der Fernseher aus, kann die Soundbar via Sonos-App auch zum Streamen von Musik verwendet werden. Über die App kann die Arc auch mit bereits vorhandenen Sonos-Lautsprechern gekoppelt werden. Wer Dienste wie Spotify oder Apple Music nutzen will, muss seine Zugangsdaten Sonos anvertrauen. Alternativ lässt sich Musik zumindest mit Apple-Geräten auch direkt via AirPlay 2 an den Lautsprecher senden. Wer ein feines Klangerlebnis für das Heimkino sucht, ist mit der Soundbar gut bedient. Da scheinen  auch die Kosten um 900 Fr. für die Sonos Arc vertretbar.

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