Getestet

Sphero RVR

Wer seine Kinder fit für die Zukunft machen will, bringt ihnen Chinesisch bei oder Programmieren. Beide Sprachen sind nicht ganz leicht zu erlernen, aber – so scheint es zumindest jetzt – werden in Zukunft von Nutzen sein. Und für das eine, immerhin, gibt es nützliches Lernspielzeug. Eine ganze Reihe von Robotern und Fahrzeugen will den Kleinen das Programmieren auf spielerische Weise beibringen. Das Sphero RVR gehört zu den besseren Lösungen.

Einen Namen hat sich das kleine US-Unternehmen Sphero mit einem Roboterball gleichen Namens gemacht. Der Sphero war ebenso gedacht, Kindern das Programmieren beizubringen. Den RVR haben die Ingenieure der Gesellschaft vergangenes Jahr über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert. Statt 150 000 $ spielte das Roboterfahrzeug mehr als 1 000 000 $ ein.

Der RVR – ausgesprochen: Rover – gleicht mit seinem Antrieb über Gummiketten einem Mix aus Panzer und Land Rover. Er ist absolut geländetauglich und lässt sich punktgenau steuern. Besonderheit des RVR ist die Vielzahl an Sensoren: Beschleunigungsmesser, Farb- und Lichterkennung, Magnetometer, Gyroskop und Infrarotsensor. Und alle Messfühler lassen sich über die Software auslesen.

Mit der Gratis-App kann man den RVR Programmieren, kinderleicht durch das Verschieben unterschiedlicher Programmblöcke auf dem Display. Der Sphero RVR ist allerdings weit mehr als ein Kinderspielzeug. Das Fahrzeug hat einen Universal-Erweiterungsport, über den sich eine Menge anderer Hardware anschliessen lässt. In Videos des Herstellers im Internet ist gar zu sehen, wie der RVR Wissenschaftler als ernst zu nehmender Roboter bei der Arbeit in unzugänglichem Gelände unterstützt. Mit einem Preis von knapp 300 Fr. ist das Fahrzeug kein Schnäppchen. Dank seiner Fähigkeiten ist langanhaltender Spass aber garantiert.

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