Getestet

Voyager 4245 Office

Die Ära der Pandemie hat auch ihre gute Seiten: dass viele Angestellte problemlos von zu Hause arbeiten dürfen beispielsweise. Das schafft Freiräume, um Beruf und Familie besser zu vereinen. Für das Homeoffice allerdings braucht es mitunter neue Technik, um das Büro daheim tauglich für den Arbeitseinsatz zu machen. Eine lohnende Investition für Vieltelefonierer ist der Kauf eines Headsets. Das Voyager 4245 Office von Poly überzeugt mit vielen Funktionen für die moderne Arbeitswelt.

Das Voyager kommt mit einigem Zubehör, beispielsweise um das Headset mit einem Bügel am Kopf zu tragen oder direkt ins Ohr zu klipsen, ganz wie es beliebt. Es lässt sich an das heimische Telefon anschliessen, via Bluetooth aber auch ans Smartphone. Die schnurlose Reichweite soll 100 Meter betragen. Im Test – gestoppt durch Hauswände – lag sie etwas darunter. Poly wirbt damit, dass es sich um «das leichteste Bluetooth-Headset für Contact Center» handelt. Und, richtig: Es bringt lediglich 21 Gramm auf die Waage und kann so problemlos den ganzen Tag getragen werden. Die Qualität des Mikrofons ist sehr gut, auch dank Technologie, die störende Nebengeräusche herausfiltert. Der Ohrhörer, es gibt davon nur einen, eignet sich naturgemäss am besten für Telefonate. Musik hören bereitet damit keine Freude. Schön, wie Poly die Akkuproblematik angeht: Im Lieferumfang befinden sich zwei Batterien. Eine hält deutlich mehr als zehn Stunden – und lässt sich im laufenden Betrieb gegen die andere tauschen.

Keine Frage: Das Voyager 4245 Office ist ein feines Gerät für Vieltelefonierer. Mit einem Preis um 200 Fr. tritt es für alle Homeoffice-Anwender in Konkurrenz zu True-Wireless-Kopfhörer von Apple etwa oder Samsung, mit denen sich ebenso telefonieren lässt – die sich aber auch für die Joggingrunde nach der Arbeit eignen. Für das Büro ist das Voyager toll, für Zuhause gibt es Interessanteres.

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