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Gewinn von Morgan Stanley fällt

Die US-Investmentbank spürt die Schwäche im Handel mit Anleihen und Aktien. Konzernchef James P. Gorman zeigt sich dennoch zufrieden.

(Reuters) Die US-Investmentbank Morgan Stanley (MS 44.185 -1.26%) hat im ersten Quartal die Schwäche im Handel mit Anleihen und Aktien sowie die Flaute bei Börsengängen zu spüren bekommen. Die Erträge sanken im Auftaktquartal um 7% auf 10,29 Mrd. $, wie das Geldhaus am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn ging um 9% auf 2,34 Mrd. $ zurück. «Wir haben trotz eines schwachen Jahresstarts solide Ergebnisse geliefert», zeigte sich Konzernchef James P. Gorman dennoch zufrieden. Trotz der weiterhin bestehenden globalen Risiken hätten sich die Märkte erholt und Morgan Stanley sei gut aufgestellt.

Der Regierungsstillstand in den USA sowie der Handelskonflikt zwischen den USA und China drückten auf die Handelslaune der Kunden, die Handelserträge sanken um insgesamt 15%. Bereits in den vergangenen Tagen hatten andere grosse US-Geldhäuser ihre Bilanzen veröffentlicht und über starke Rückgänge vor allem im Aktien- aber auch im Anleihenhandel berichtet. Die Universalbanken JP Morgan und die Bank of America (BAC 29.875 -0.85%) konnten dank ihres starken Privatkundengeschäfts dennoch Rekordergebnisse verkünden. Die Investmentbank Goldman Sachs (GS 214.58 -1.22%), die ihr Privatkundengeschäft erst seit einigen Jahren aufbaut, traf die Kapitalmarktschwäche dagegen noch stärker als Morgan Stanley der Gewinn brach um ein Fünftel auf 2,18 Mrd. $ ein.

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